Tipps zur Linderung von Heuschnupfen

Tipps zur Linderung von Heuschnupfen

Bei Pollenallergikern lösen die durch die Luftfliegenden Pollen von Bäumen, Büschen, Gräsern und Stauden Reaktionen wie Niesen, tränendende Augen, Atembeschwerden oder Hautreaktionen aus. Draußen kann man den Pollen nicht aus dem Weg gehen, aber in der Wohnung lassen sich die Beschwerden mit ein paar einfachen Regeln deutlich lindern.

  • Die Allergie sollten Sie nicht auf die leichte Schulten nehmen. Die Beschwerden wandern bei 30 Prozent der Pollenallergiker „eine Etage tiefer“. Im Laufe der Jahre entwickeln Sie chronisches Asthma. Deshalb sollten Sie Ihre Allergie vom Arzt bestimmen lassen und mögliche Therapien besprechen.
  • Richtig lüften! In der Innenstadt lüftet man zwischen 06 und 08 Uhr morgens, da dann die geringste Pollenkonzentration in der Luft herrscht. Auf dem Land ist die beste Zeit zwischen 20 und 24 Uhr. Bei starkem Wind fliegen Pollen rund um die Uhr. Dann sollte auf das Lüften verzichtet werden.
  • Keine Pollen im Schlafzimmer! Ihr Schlafzier sollten Sie möglichst frei von Pollen halten. Ihre Kleidung ist voll davon, deshalb sollten Sie sich nicht im Schlafzimmer ausziehen. Funktionieren Sie z.B. das Badezimmer zum Ankleideraum um und bitten Sie Ihren Partner, es Ihnen gleich zu tun.
  • Abends duschen und Haare waschen! Allergiker sollten am besten abends duschen und die Haare waschen, da die Pollen sonst nachts aufs Kopfkissen fallen und eingeatmet werden.
  • Nutzen Sie den Regen! Der Regen spült die Pollen aus der Luft, vorausgesetzt es regnet länger als 15 Minuten. Nutzen Sie die Zeit danach für einen ausgiebigen Spaziergang.
  • Vorsicht vor Kreuzallergien! Wenn Sie z.B. auf Birke und Haselnuss allergisch reagieren, vertragen Sie in dieser Zeit oft auch keine Möhren, Äpfel oder Nüsse. Gräserpollen-Allergiker reagieren zudem auf Paprika und Petersilie. Tipp: Erhitzen oder Einfrieren zerstört die Allergene.
  • Keine Sportübungen im Freien! In der Zeit des Heuschnupfens sind schwere körperliche Anstrengungen im Freien tabu. Sie atmen sonst zu viele Allergene ein und riskieren Atemnot und heftige allergische Reaktionen. Gehen Sie lieber in ein Fitness-Studio oder Hallenbad.
  • Den Pollen davon reisen! Verreisen Sie, wenn die Pollen fliegen. Im Gebirge oberhalb von 2.000m Höhe ist die Luft fast pollenfrei und auch am Meer oder in der Wüste ist die Luft pollenarm. Im Süden ist der Pollenflug oft schon vorbei, wenn es in Berlin losgeht.
  • Rechtzeitig Medikamente einnehmen! Symptome der Allergie wie Augenbrennen, Nasenfluss und Atembeschwerden können durch Antihistaminika gelindert werden. Nehmen Sie die Medikamente am besten schon vorbeugend, kurz bevor die Pollen zu fliegen beginnen, auf die Sie allergisch reagieren.
  • Immuntherapie kann helfen! Eine nachweislich erfolgreiche Behandlung ist die „Spezifische Immuntherapie“. Innerhalb von drei Jahren spritzt der Arzt Allergene bis die unerwünschte Reaktion auf die Allergene ausbleibt.

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